Wenden Sie sich vertrauensvoll an die Geschäftsstelle.

So erreichen Sie uns:

Tel.: +49 (0) 641-972832 86
Fax: +49 (0) 641-972832 87

E-Mail: info(at)advoselect.com

Veranstaltungen

Herbsttagung der europäischen Advoselect-Kanzleien in Den Haag

Die Niederlande zählen zu den wichtigsten Handelspartnern Deutschlands und haben im Bereich der Wirtschaft auch viele Gemeinsamkeiten mit Deutschland. Dennoch hat das Land einige Besonderheiten, die man als deutscher Unternehmer kennen sollte, wenn man zum Beispiel eine Zweigstelle in Amsterdam gründen oder eine Immobilie in Den Haag erwerben möchte. Was es in den Bereichen Gesellschafts- und Insolvenzrecht, Immobilien- und Baurecht sowie Arbeitsrecht aktuell zu beachten gilt in den Niederlanden, darüber informierte die niederländische Advoselect-Partnerkanzlei Heffels Spiegeler Advocaten zur Herbsttagung der europäischen Advoselect-Kanzleien, die vom 4. bis zum 7. Oktober 2018 in Den Haag stattfand.

„Einerseits steht bei den Advoselect-Tagungen immer das Land der gastgebenden Kanzlei mit seinen Besonderheiten im Vordergrund“, erklärt Viktoria Maruschka, Vorstand der Advoselect Service-AG. „Andererseits nutzen unsere Mitgliedskanzleien die regelmäßigen Treffen aber auch, um länderübergreifend aktuelle Themen aus allen Bereichen des Wirtschaftsrechts zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Projekte auf den Weg zu bringen, die die Vernetzung und den Wissensaustausch untereinander weiter beflügeln.“ So wurde in Den Haag zum Beispiel die nächste Ausbaustufe des Leitfadens „Business in Europe“ auf den Weg gebracht, die es den Advoselect-Kanzleien ermöglicht, international tätige Mandanten noch schneller und umfassender zu beraten. Die länderspezifischen Ergebnisse werden unter http://business.advoselect.com zusammengestellt.

 

Ein weiteres Thema der Herbsttagung waren digitale Geschäftsmodelle. Max Tebbe von Lück Invest referierte zu Chancen und Risiken, im Fachausschus IT-/IP-Recht wurden aktuelle Fragen zum e-Commerce in der EU erörtert, zudem stellten Jacob Saß und Maximilian Koeppen vom Internetdienstleister advocado ihre Plattform vor, die Dienstleistungen im Bereich der Rechtsberatung vermittelt und somit auf das gleiche Prinzip setzt, das Plattformen wie „booking.com“ in der Hotelbranche erfolgreich gemacht hat. Für die Advoselect-Kanzleien ist dabei vor allem interessant, wie sich die Möglichkeiten der Digitalisierung so nutzen lassen, dass Mandanten und Kanzleien gleichermaßen davon profitieren.

Rund 60 Anwältinnen und Anwälte aus mehr als 25 Kanzleien aus ganz Europa, nahmen an der mehrtägigen Veranstaltung unseres Netzwerks teil und nutzten die Möglichkeit, sich weiterzubilden, mit Fachkollegen aus dem In- und Ausland in auszutauschen und Kontakte zu vertiefen. Mit der internationalen Kanzlei Zschunke Avocats/Rechtsanwälte/Avvocati, die ihren Hauptsitz in Paris hat, stellte sich zudem eine potentielle neue Kanzlei vor.


Rückblick: Top-Thema Compliance in Europa

Frühjahrstagung der europäischen Advoselect-Kanzleien in Osnabrück

Dass Mitarbeitern im Ausland Fehler im Umgang mit Steuererklärungen, Umweltauflagen, Zollbestimmungen, Essenseinladungen oder ähnlichen Themen unterlaufen, kann in jedem Unternehmen vorkommen und ist keine Seltenheit. Schnell jedoch kann daraus ein strafrechtliches Problem für die Geschäftsführung der Muttergesellschaft oder Holding werden, der zum Beispiel mangelnde Organisations- und Kontrolltätigkeit vorgeworfen werden kann. Die daraus erwachsenden beträchtlichen Risiken sind – wiedie Erfahrung zeigt – vielen Mandanten aus der Wirtschaft, die Engagements im Ausland haben, nur teilweise oder gar nicht bewusst.

Doch mit einem ganzheitlich gedachten Compliance Management lässt sich gegensteuern.

Die im europaweiten Netzwerk Advoselect vertretenen Wirtschaftskanzleien bündeln bereits seit geraumer Zeit ihre Kompetenzen in Sachen „Compliance in Europa“ und haben dieses brennende Thema nun auch in den Mittelpunkt ihrer Frühjahrstagung gestellt, die in diesem

Jahr in Osnabrück stattfand. Jede Mitgliedskanzlei kennt die speziellen Compliance-Risiken in ihrem Land sehr genau - diesen Wissensschatz führt die Arbeitsgruppe Corporate Compliance gerade in einem Leitfaden „How to make business in Europe“ zusammen. Das daraus entstandene EU-Business-Portal, eine Erweiterung des Advoselect-Internetangebots,

wurde zur Tagung in Osnabrück vorgestellt. „Es gibt allen Mitgliedskanzleien des Netzwerks Advoselect die Möglichkeit, Mandanten auch bei internationalen Geschäften noch schneller und umfassender beraten zu können, damit die strafrechtliche Haftung von Unternehmen im EU-Ausland bestmöglich vermieden wird“, erklärt Viktoria Maruschka, Vorstand der Advoselect Service-AG. Zu weiteren Themen der Frühjahrstagung zählten unter anderem ein Vortrag zu Datenschutzgrundverordnung und Scheinselbständigkeit von Prof. Dr. Kai Litschen  (Brunswick European Law School BELS) sowie ein Referat zu aktuellen Entwicklungen im GmbH-Recht von Prof. Dr. Jan Lieder, LL.M. (Harvard), Direktor der Abteilung Wirtschaftsrecht des Instituts für Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrecht an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Im Workshop „Elevator Pitch für Anwälte“ stand die überzeugende persönliche Kommunikation in der Rechtsberatung im Vordergrund, ein weiterer Workshop widmete sich einer effizienten

digitalen Lösung für Mandatssteuerung, Mandatsorganisation, Controlling, Wissensaufbau und Wissenstransfer in Kanzleien. Das aus einer Advoselect-Mitgliedskanzlei hervorgegangene Unternehmen Methodigy, das die Software entwickelt hat, wurde am vergangenen Wochenende mit Platz 2 beim Gründerpreis Baden-Württemberg https://www.youtube.com/watch?v=wP0-ZCpiL2Uausgezeichnet.

Dass das Netzwerk Advoselect weiter auf Wachstumskurs ist, zeigte sich zum Abschluss der dreitägigen Veranstaltung, als sich neue Kanzleien aus Kopenhagen, Luxemburg und Worms vorstellten. „Sie werden das Netzwerk künftig bereichern und weitere Facetten der internationalen anwaltlichen Expertise abdecken“, so Advoselect-Vorstand Viktoria Maruschka.

Mehr als 40 Anwälte aus Mitgliedskanzleien in ganz Europa nutzten zur dreitägigen Veranstaltung im April die Möglichkeit, sich in den Workshops und in persönlichen Gesprächen über aktuelle internationale Entwicklungen im Rechtsbereich auszutauschen – ganz im Interesse ihrer Mandanten, die von diesem Wissensaustausch am meisten profitieren.

Veranstaltungen

Veranstaltungsrückblick: 

Zu Gast in Russland: Advoselect-Herbsttagung in Moskau

Die Beziehungen zwischen der EU und Russland sind im Moment nicht einfach, doch davon war auf der Herbsttagung des europaweiten Netzwerks Advoselect in Moskau nichts zu spüren. Im Gegenteil: Die zahlreichen teilnehmenden Wirtschaftsanwälte aus ganz Europa und der gastgebenden russischen Kanzlei Balashova Legal Consultants waren sich einig, dass eine gute Vernetzung und grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsanwälten in Europa und Russland heute wichtiger denn je ist. „Gerade in schwierigen Zeiten brauchen Unternehmer eine kompetente und verlässliche Rechtsberatung für ihre Geschäftstätigkeiten im In- und Ausland“, sagt Sven Griese, Aufsichtsratsvorsitzender der Advoselect EWIV. „Dabei spielt Russland derzeit eine besondere Rolle.“

Die Wirtschaftskanzlei Balashova Legal Consultants, die das Treffen in Moskau ausrichtete, ist seit 2014 Mitglied bei Advoselect. Sie bietet umfassende Beratung in den Bereichen Gesellschafts-, Arbeits- und Migrationsrecht in Deutsch, Englisch und Russisch an, kooperiert unter anderem mit der Deutschen Botschaft in Moskau und verfügt über langjährige Erfahrung in den unterschiedlichsten Branchen. 

Zur Herbsttagung organisierte die Kanzlei nicht nur das komplette Begleitprogramm inklusive eines Besuchs eines Gerichts und der juristischen Fakultät der renommierten Lomonossow-Universität sowie der Staatlichen Moskauer Universität, sondern informierte auch in Vorträgen über die Besonderheiten des russischen Wirtschaftsrechts. Dabei standen vor allem Gesellschaftsformen, beispielsweise die russische GmbH, sowie der Datenschutz im Arbeitsrecht und das Insolvenzrecht in der russischen Föderation im Mittelpunkt. Weitere Themen waren unter anderem das neue Bauvertragsrecht, Fragen der Vollstreckung von Urteilen aus EU-Staaten in Staaten außerhalb der EU und vielfältige Ansätze, wie die internationale Vernetzung der Advoselect-Wirtschaftskanzleien weiter vertieft werden kann. 

Auf der Herbsttagung stellte sich auch ein künftiges neues Mitglied der Advoselect-Familie vor: Die international renommierte Kanzlei plmj aus Portugal. Es handelt sich dabei um die größte Rechtsanwaltskanzlei des Landes, die unter anderem einen „german desk“ mit sieben deutschsprachigen Rechtsanwälten unterhält und Mandanten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz betreut. „Mit ihren deutschsprachigen Spezialisten für verschiedene Bereiche des Wirtschaftsrechts ist Kanzlei in Portugal – einem Land, das bisher nicht bei Advoselect vertreten ist – ein perfekter neuer Partner für uns“, so Viktoria Maruschka, Vorstand der Advoselect Service-AG. 

Mehr als 50 Anwälte aus Mitgliedskanzleien in ganz Europa nutzten die mehrtägige Herbsttagung in Moskau, um sich über aktuelle internationale Rechtsthemen zu informieren und in persönlichen Gesprächen mit Kollegen aus dem In- und Ausland Kontakte zu intensivieren. Von diesem permanenten Wissens- und Erfahrungsaustausch profitieren letztlich nicht nur die Kanzleien, sondern vor allem ihre Mandanten vor Ort. 

 

Europa-Themen, Networking und viel Marzipan: Volles Haus zur „Advoselect“-Frühjahrstagung in Lübeck

Während in manchen Ländern Europas über nationale Abschottung nachgedacht wird, setzen die Mitgliedskanzleien des europaweiten Netzwerks „Advoselect“ weiter klar auf eine enge grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Das wurde auf dem „Advoselect“-Frühjahrstreffen deutlich, das in diesem Jahr in Lübeck stattfand. „Viele Unternehmer erwarten heute zurecht von ihren Anwälten, dass sie einerseits die Wirtschaft vor Ort mit ihren lokalen Besonderheiten bestens kennen, andererseits aber auch bei grenzüberschreitenden Fragestellungen schnell und kompetent helfen können – mit international anwendbarem Wissen und exzellenten internationalen Kontakten“, so Advoselect-Vorstand Viktoria Maruschka. Über beides verfügen die mehr als 250 Wirtschaftsanwälte, die Mitglieder im europaweiten, deutschsprachigen Netzwerk „Advoselect“ sind.

 

Beim diesjährigen Frühjahrstreffen standen – neben der für Europa  richtungsweisenden Wahl in Frankreich – wieder zahlreiche aktuelle Fragen der internationalen Rechtsberatung im Vordergrund, die bei reichlich Kaffee und Lübecker Marzipan vertiefend diskutiert wurden. Ein Schwerpunktthema waren mögliche Garantien für Verträge im internationalen Rechtsverkehr. Mario Dusi von der Mailänder Mitgliedskanzlei DusiLaw und Stephen Morrall von der Londoner Mitgliedskanzlei Hunters konnten als Referenten gewonnen werden. Die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union stand ebenfalls auf der Agenda, hier steuerte die „Advoselect“-Mitgliedskanzlei Heffels Spiegeler aus den Niederlanden einen Vortrag bei. Zu weiteren Themen in den Fachausschüssen zählten beispielsweise die brandaktuelle Reform des Insolvenzanfechtungsgesetzes und Fragen des internationalen Immobilien- und Baurechts.

Auch hochkarätige externe Referenten konnte das Netzwerk für die dreitägige Tagung wieder gewinnen. Prof. Dr. Michael Fischer von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg analysierte in seinem Referat aktuelle Probleme bei Personengesellschaften an der Schnittstelle von Steuer- und Gesellschaftsrecht. Olaf Möllenkamp, Vorsitzender Richter am Arbeitsgericht Lübeck, informierte ganz aktuell zu Änderungen des Arbeitnehmerüberlassungsrechts, die zum 01.04.2017 in Kraft getreten sind. Wertvolle Impulse zum gezielten Networking gab zudem die Rechtsanwältin Dr. Annette Hartung aus Frankfurt am Main, die sich als freiberufliche Beraterin auf strategische Kanzleientwicklung spezialisiert hat. Einen neuen, innovativen Service im Bereich der Rechtsberatung stellte zudem die norddeutsche Mitgliedskanzlei EHLER ERMER & PARTNER vor: Mit dem EEP-Vertragsgenerator können Mitarbeiterverträge auf dem jeweils neuesten Stand rechtssicher, zeitsparend und anwenderfreundlich erstellt werden. In der abschließenden Gesellschafterversammlung der Advoselect EWIV und Hauptversammlung der Advoselect Service-AG wurde der Aufsichtsrat wiedergewählt. Mehr als 60 europäische Anwälte nahmen insgesamt an der dreitägigen Veranstaltung teil.   

Wie internationale Zusammenarbeit über das Netzwerk „Advoselect“ ganz praktisch aussieht, zeigte die in Lübeck gastgebende Kanzlei EHLER ERMER & PARTNER, als sie in der Marketingsitzung ihr Blog-Angebot „EEP bloggt“ vorstellte und daraus ein aktuelles Video-Interview mit dem Geschäftsführer der SG Flensburg-Handewitt zeigte. Beim Wechsel von Trainer Ljubomir Vranjes nach Ungarn hatte es der Handball-Bundesligist mit schwierigen Vertragsmodalitäten zu tun. Die Kanzlei EEP, seit mehr als 25 Jahren Partner des Vereins, schaltete über „Advoselect“ auch die Préda Anwaltskanzlei in Budapest ein, um den Fall gemeinsam zu bearbeiten. Mit Erfolg: „Ohne EEP hätten wir den Wechsel in dieser Form mit dieser Komplexität nicht umsetzen können“, lobte SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke im Blog-Interview die Zusammenarbeit. Der Fall zeigt, welch hohen Stellenwert eine gute internationale Vernetzung in der Rechtsberatung hat und wie nicht nur Kanzleien, sondern vor allem Mandanten nachhaltig davon profitieren können.

 

„BREXIT“ TOP-THEMA BEI HERBSTTAGUNG IN LONDON 

Kaum ein Thema ist im vergangenen Jahr unter Wirtschaftsanwälten in Europa so heiß diskutiert worden wie der „Brexit“. Welche Folgen wird der bevorstehende EU-Austritt Großbritanniens im Wirtschaftsrecht haben? In welchen Bereichen werden Neuregelungen erforderlich sein und wie könnten diese aussehen? Und was ist Mandanten, die Wirtschaftsbeziehungen nach Großbritannien pflegen, jetzt anzuraten, um sich bestmöglich vorzubereiten? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Herbsttreffens der Advoselect-Gruppe, das zum Thema passend in London stattfand.

Die größten Auswirkungen für Unternehmen wird es voraussichtlich in den Bereichen Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht und Markenschutzrecht geben. Vertreter der Londoner Mitgliedskanzlei Hunters gaben den 60 Konferenzteilnehmern aus 25 Ländern einen Überblick über die wichtigsten Problemfelder, unter anderem ging es dabei um Fragen zur Arbeitnehmerfreizügigkeit, zur Niederlassungsfreiheit und zur Zukunft der bisherigen Unionsmarken.

Auch die Digitalisierung des Anwaltsmarktes zählte zu den Themen der Herbsttagung. Die Mitgliedskanzlei Ehler Ermer & Partner aus Schleswig-Holstein stellte in diesem Zusammenhang ein interessantes Projekt zu einer „Arbeitsvertragsbox“ im Internet vor. Im Fachausschuss Internationales Bau- und Immobilienrecht wurde eine Vortragsreihe rund um den Immobilienkauf in den Mitgliedsländern fortgesetzt, zu der Advoselect in Kürze auch eine Broschüre mit den gesammelten Informationen plant. Im Fachausschuss Internationaler Rechtsverkehr startete eine neue Vortragsreihe zur Vorsatzanfechtung im internationalen Vergleich.

Im besonderen Ambiente der Wirtschaftsmetropole London nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich umfassend auszutauschen, persönliche Kontakte zu Fachkollegen im In- und Ausland zu vertiefen und gemeinsam ein besonderes Jubiläum gebührend zu feiern: das 25jährige Bestehen des Netzwerks Advoselect.


GESELLSCHAFTERVERSAMMLUNG FRÜHJAHR 2016 IN BERLIN

Aktuelle Entwicklungen der Digitalisierung im Bereich der Rechtsberatung und die vielfältigen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben, waren ein Kernthema der Frühjahrstagung von Advoselect, die im April in Berlin stattfand. Im Mittelpunkt stand dabei unter anderem die Frage, wie Anwaltskanzleien den Prozess einer exzellenten Beratung und Begleitung von Mandanten mittels modernster Technologien und Konzepte ständig weiterentwickeln können, um ihr Leistungsspektrum kontinuierlich zu erweitern und ihren Mandanten besondere Mehrwerte bieten zu können. Zu den Referenten zählte unter anderem Rechtsanwalt Markus Hartung, Direktor des Bucerius Center on the Legal Profession in Hamburg und Vorsitzender des Berufsrechtsausschusses des Deutschen Anwaltvereins. Zahlreiche Wirtschaftsanwälte aus Mitgliedskanzleien in ganz Europa nutzten darüber hinaus die Möglichkeit, sich in Fachausschusssitzungen und persönlichen Gesprächen über Trends und Neuerungen im Bereich des Wirtschaftsrechts grenzüberschreitend auszutauschen. Bestimmende Themen waren dabei unter anderem die Reform der Arbeitnehmerüberlassung, aktuelle Entwicklungen im GmbH-Recht, Neues zum Mindestlohn und rechtliche Besonderheiten beim Immobilienerwerb in verschiedenen Ländern. Abgerundet wurde die zweitägige Veranstaltung durch ein kulturelles Rahmenprogramm, das unter anderem eine Abendveranstaltung in der besonderen Atmosphäre des Stadions von Union Berlin an der Alten Försterei beinhaltete.

 

 


GESELLSCHAFTERVERSAMMLUNG HERBST 2015 IN KRAKAU

Regional verankert, europaweit vernetzt: So holen die bei „Advoselect“ organisierten Wirtschaftskanzleien aus ganz Europa gemeinsam mehr für ihre Mandanten heraus. Sie tauschen über Länder-grenzen hinweg Wissen zum aktuellen Wirtschaftsrecht in Europa aus, setzen gemeinsam europa-weite Standards für eine exzellente anwaltliche Beratung und vermitteln ihren international tätigen Mandanten wertvolle Kontakte zu deutschsprachigen Top-Kanzleien im Ausland.

Im Oktober sind die Advoselect Kanzleien wieder zusammen gekommen. Austragungsort des Gesellschaftertreffens war diesmal die polnische Wirtschaftsmetropole Krakau, Gastgeber war die Kanzlei Grela Mastela Walecki.

Eines der besprochenen Themen war die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung. Sie soll unter anderem den Umgang von Unternehmen mit  personenbezogenen Daten europaweit einheitlich regeln. Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war ein Vortrag von Prof. der UJ Dr. hab. Krzysztof Oplustil, Lehrstuhl für die Wirtschaftspolitik, Jagellionen Universität, Krakau. Daneben wurden  weitere aktuelle Themen aus den Bereichen Gesellschafts-, Arbeits-, Insolvenz-, Immobilien- und Bau- recht sowie dem internationalen Rechtsverkehr diskutiert. Im Mittelpunkt stand zudem das Gastgeberland Polen mit seinen Besonderheiten in den angesprochenen Rechtsgebieten und im Gerichtswesen und der Anwaltsausbildung.